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  • Auswirkungen entsprechen zwei Jahrzehnten in der Sonne


    Hinxton (pte) Menschen können ein "stilles" Ginger-Gen in sich tragen, das ihr Risiko bei mit Sonne in Zusammenhang stehendem Hautkrebs erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt das Wellcome Trust Sanger Institute http://sanger.ac.uk . Laut dem Team um David Adams verfügt einer von vier Briten über dieses Gen. Wenn es um krebsbedingte Veränderungen der Haut geht, sind die Folgen des Gens so, als ob die Haut über zwei Jahrzehnte lang mit Sonnenstrahlung in Kontakt gekommen ist.
    Erhöhtes Melanom-Risiko

    Personen mit zwei Kopien dieses Gens verfügen über rote Haare, Sommersprossen und eine helle Haut. Sie wissen, dass sie in der Sonne besonders vorsichtig sein müssen. Menschen, die nur über eine Kopie dieses Gens verfügen, konnten bisher nicht realisieren, dass sie gefährdet sind. Rund 25 Prozent der britischen Erwachsenen verfügen über eine Kopie des Gens MC1R, das ihr Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken, erhöht.

    Erhöhtes Melanom-Risiko
    Die Betroffenen dürften nicht immer so aussehen, als reagierten sie besonders empfindlich auf die Sonne und trotzdem sind sie es. Obwohl diese Personen nicht wirklich rothaarig sind, haben sie eine helle Haut, einige Sommersprossen und sind anfällig für Schädigungen durch die Sonne. Ihre natürliche Haarfarbe reicht von braun bis blond, fallweise mit einem Hauch rot.


    Tumorproben eindeutig
    Die Forscher untersuchten über 400 Tumorproben von Patienten, bei denen ein Melanom… [Weiterlesen]
  • RNA wird auf vergleichbare Art und Weise im Körper nachbearbeitet



    Berlin (pte) In Stammzellen von Plattwürmern und Menschen sind die gleichen grundlegenden Steuerungsmechanismen aktiv. In den Zellen beider Organismen wird der Träger der abgelesenen Erbinformation - die RNA - auf ähnliche Art und Weise nachbearbeitet. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft http://mdc-berlin.de .
    Zahlreiche alternative Exons


    "Wir haben in bisher unerreichter Detailgenauigkeit untersucht, welche Gene entweder in fertig entwickelten Zellen oder Stammzellen der Würmer abgelesen und dann durch alternatives Splicing nachbearbeitet werden", sagen Postdoktorand Jordi Solana aus dem Labor von Nikolaus Rajewsky. Die Experten haben Splicing-Prozesse entdeckt - dabei werden Teilstücke der RNA neu kombiniert, indem Introns genannte Abschnitte entfernt werden, während Exons verbleiben - die spezifisch nur in den Stammzellen der Tierchen aktiv waren. Danach wurden zahlreiche alternative Exons für stammzellspezifische Proteinvarianten identifiziert.


    Überraschend für die Forscher: Introns wurden häufig nicht aus der RNA entfernt. Wurden Introns zurückgehalten, konnte gar kein funktionierendes Protein mehr hergestellt werden. In den vollentwickelten Zellen beobachteten die Wissenschaftler Mikro-Exons, also sehr kurze Exon-Sequenzen. Im Experiment schalteten die Forscher dann die Proteine ab, die alternatives Splicing[Weiterlesen]
  • Was mit der Lunge nach dem Konsum von nur einer Schachtel Zigaretten passiert -wird in dem nachfolgenden Video sehr anschaulich dokumentiert.

    Der Versuchsaufbau zeigt, wie eine gesunde Lunge nach dem „Genuss” von nur einer Schachtel Zigaretten aussieht. Die entstandenen Teerablagerungen sind deutlich sichtbar. Das Video wurde in Rahmen einer Studie erstellt, die errechnet wie viele Minuten Leben - pro Zigarette verloren gehen. Die Studie kommt auf das Ergebnis, dass jede Zigarette 11 Minuten Lebenszeit kostet.



    Zurück bleibt ein ziemlich Atemloses Organ, wie das nächste Video zeigt, dass eine Raucherlunge mit einer gesunden Lunge vergleicht.

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  • Weiße Substanz deutet auf Altersunterschiede von zehn Jahren hin


    Cambridge (pte) Im Laufe des Älterwerdens verändern sich auch unsere Gehirne - bei übergewichtigen Menschen scheint das Schrumpfen der Hirnmasse aber schneller voranzugehen als bei schlanken Menschen. Das befinden Forscher der University of Cambridge http://cam.ac.uk , die die Denkorgane von 473 Menschen zwischen 20 und 87 Jahren unter die Lupe genommen haben.

    Die Forscher teilten die Personen nach Gewicht in zwei Gruppen auf, schlanke und übergewichtige Probanden. Nach dieser Aufteilung konnten die Forscher feststellen, dass der Rückgang der weißen Substanz bei übergewichtigen Menschen stärker war als bei gleichaltrigen schlanken Menschen. Ab dem mittleren Lebensalter glichen die Gehirne von Übergewichtigen jenen von zehn Jahre älteren schlanken Personen - Fettleibigkeit steht also in Zusammenhang mit einem "älteren" Gehirn.


    Unklar, ob Übergewicht Altern beschleunigt
    "Wenn unsere Gehirne altern, reduziert sich die Größe auf natürliche Weise, aber es ist nicht klar, warum übergewichtige Menschen eine größere Reduktion der weißen Substanz zeigen", sagt Studienautorin Lisa Ronan. "Wir können nur darüber spekulieren, ob Übergewicht in irgendeiner Form diese Veränderungen hervorruft oder ob Übergewicht eine Folge der Veränderungen im Gehirn ist."

    "Die Tatsache, dass wir diese Unterschiede erst ab dem mittleren Lebensalter gesehen haben, kennzeichnet die Möglichkeit, dass wir in diesem Alter besonders… [Weiterlesen]
  • Viel Schreibtischarbeit wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung aus

    Oslo/Cambridge (pte) Eine Stunde flotte körperliche Aktivität kann das Risiko eines frühen Todes durch intensive Schreibtischarbeit ausgleichen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Leitung von Ulf Ekelund von der Norwegian School of Sports Sciences http://nih.no/en und der University of Cambridge https://cam.ac.uk gekommen. Die Analyse der Daten von mehr als einer Million Menschen ist Teil einer in The Lancet http://thelancet.com veröffentlichten Studie, deren Erscheinen zeitlich mit den Olympischen Sommerspielen in Rio zusammenfällt.


    Neue Auswertung von 13 Studien
    Es zeigte sich, dass Fernsehen schlimmer ist, als an einem Tisch zu sitzen. Dafür sind wahrscheinlich die damit verbundenen Gewohnheiten wie das Essen von Kleinigkeiten verantwortlich. Sie können sich ihrerseits negativ auf den Stoffwechsel auswirkten und insgesamt ein Hinweis auf einen eher ungesunden Lebensstil sein. In Großbritannien empfiehlt das National Health Service (NHS) http://nhs.uk derzeit 150 Minuten moderater sportlicher Aktivität pro Woche. Bewegungsmangel wird mit einem erhöhten Risiko bei Krankheiten wie Herzleiden, Diabetes und einigen Formen von Krebs in Zusammenhang gebracht. Weltweit wurde er laut BBC mit 5,3 Millionen Todesfällen in Verbindung gebracht. Im Vergleich dazu sterben 5,1 Mio. Menschen durch die Folgen des Rauchens. Die Forscher gehen davon aus, dass durch den Bewegungsmangel pro Jahr Kosten in… [Weiterlesen]
  • Tumor am Zeh eines frühen menschlichen Vorfahren gefunden


    Johannesburg (pte) Der früheste Beweis für Krebs bei menschlichen Fossilien ist jetzt laut einem internationalen Forscherteam in der Swartkrans-Höhle in Südafrika entdeckt worden. Der aggressive Tumor wurde in einer 1,7 Mio. Jahre alten Zehe eines Vorfahren der Menschen nachgewiesen. Diese Zehe gehörte einem der frühen Hominiden, entweder einem Homo ergaster oder einem Paranthropus robustus. Laut den Wissenschaftlern sei damit eindeutig bewiesen, dass Krebs keine Krankheit moderner Gesellschaften sei, wie manche gerne behaupteten.


    Menschlicher Vorfahr litt an Knochenkrebs
    Tumore wurden bereits in der Vergangenheit bei Fossilien nachgewiesen. Zum Beispiel bei einem Neandertaler, der vor rund 120.000 Jahren gelebt hat. Dieser Nachweis galt bisher als einer der ältesten. Die neue Entdeckung, gelungen in der Swartkrans-Höhle auf der Cradle of Humankind World Heritage Site http://www.maropeng.co.za in der Nähe von Johannesburg, geht im Vergleich dazu wesentlich weiter zurück.
    Den im "South African Journal of Science" http://sajs.co.za veröffentlichten Forschungsergebnisse zufolge zeigten die Mittelfußknochen des Früh-Hominiden Osteosarkome, also eine seltene und tödliche Form von Knochenkrebs. Die südafrikanischen und britischen Forscher wiesen aber auch ein geringes Krebswachstum in der Wirbelsäule eines zwei Mio. Jahre alten Fossils eines Australopithecus sediba nach. Dieser Fund gelang in der Malapa-Höhle.


    Krebs[Weiterlesen]
  • Viele Überlebende kämpfen mit den Folgen überholter Therapieformen


    London (pte) Mehr als 170.000 Personen in Großbritannien, bei denen Krebs im Alter bis zu 40 Jahren diagnostiziert wurde, leben noch heute. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Macmillan Cancer Support http://macmillan.org.uk . Laut der Hilfsorganisation leben Menschen heute doppelt so wahrscheinlich noch ein ganzes Jahrzehnt nach der Diagnose als zu Beginn der 1970er Jahre.


    Finanzielle Folgen
    Verantwortlich für die längere Lebenserwartung sind unter anderem bessere Behandlungsmöglichkeiten und eine raschere Diagnose. Tatsache ist aber auch, dass eine Krebserkrankung für die Überlebenden lebenslange Belastungen und Nebenwirkungen mit sich bringt. Die Studie mit dem Titel "Cancer Then and Now" untersucht die Diagnose, die Behandlung und das Überleben von Krebspatienten. Laut den Experten ist heute eine "außerordentliche" Anzahl von Menschen viele Jahre nach der Krebsdiagnose noch am Leben. Zu verdanken ist diese Entwicklung auch Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung, wie auch einem besseren Screening, das eine raschere Diagnose ermöglicht.

    Die Studienautoren betonen jedoch auch, dass tausende Menschen viele Jahre lang mit den körperlichen, emotionalen und finanziellen Folgen einer Krebserkrankung und der folgenden Behandlung zu kämpfen haben. Betroffen sind vor allem Personen, die eine Krebserkrankung viele Jahrzehnte lang überlebt haben. Sie müssen mit den Folgen von inzwischen überholten… [Weiterlesen]
  • La Jolla (pte) Eine präzise Bestimmung des Alkohols im Blut wird nun durch ein neues tragbares Gerät möglich: Forscher der University of California, San Diego http://ucsd.edu , messen mit einem Sensor-Tattoo und angehängter Mini-Leiterplatte den Alkoholspiegel im Schweiß. Mittels Bluetooth werden die aktuellen Werte dann auf Smartphone, Laptop oder andere elektronische Geräte übertragen. Das Wearable wurde unter der Leitung von Joseph Wang und Patrick Mercier entwickelt.

    "Viele Unfälle auf der Straße passieren durch Trunkenheit am Steuer. Diese Technologie bietet einen genauen, praktischen und schnellen Weg, um den Alkoholkonsum zu überprüfen und Menschen daran zu hindern, betrunken mit dem Auto zu fahren", freut sich Wang. Schon nach 15 Minuten kann das Gerät den konsumierten Alkohol im Schweiß nachweisen.


    Elektronik und Chemie werden verknüpft
    Zuerst muss der Trinker aber zum Schwitzen gebracht werden: In dem Sensor, der wie ein temporäres Tattoo funktioniert, ist auch Pilocarpin enthalten. Dieser Arzneistoff regt die Schweißproduktion an, der Schweiß kommt dann mit einer winzigen Elektrode in Kontakt, die mit Alkohol-Oxidase überzogen ist.

    Das Enzym reagiert mit dem im Schweiß enthaltenen Alkohol und erzeugt dadurch Wasserstoffperoxid, das elektrochemisch erkannt werden kann. Diese Information wird dann als elektrisches Signal an die magnetisch angeheftete Leiterplatte übertragen, welche sie mittels Bluetooth an das Smartphone sendet.


    Besser als Alkomat-Test
    Das… [Weiterlesen]
  • 20-Jahres-Vergleich zeigt Entwicklung bei Männern und Frauen


    Atlanta (pte) US-amerikanische Bürger sind im Laufe der vergangenen 20 Jahre deutlich dicker und schwerer geworden, aber nicht größer. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des National Center for Health Statistics (NCHS) http://www.cdc.gov/nchs/ , einer Abteilung des Center for Disease Control and Prevention. Demnach bringen Männer in den USA heute durchschnittlich 88,8 Kilogramm auf die Waage, das sind 6,8 Kilogramm mehr als vor zwei Jahrzehnten. Bei Frauen liegen die entsprechenden Werte bei 76,4 Kilogramm und einem Zuwachs von 7,3 Kilogramm. Auch beim Taillenumfang haben beide Geschlechter merklich zugelegt, lediglich die Körpergröße ist beinahe gleichgeblieben.


    "Effektive Gesundheitspolitik entwickeln"
    "Die kontinuierliche Kontrolle der Gesundheit des amerikanischen Volkes ist ein essentieller Schritt, um eine effektive Gesundheitspolitik zu entwickeln und die Prioritäten für Forschung und Gesundheitsprogramme richtig setzen zu können", heißt es im NCHS-Bericht. Deshalb sei es auch enorm wichtig, jedes Jahr einen genaueren Blick auf die spezifische Situation und Entwicklung im Land zu werfen.
    "In diesem Bericht haben wir uns speziell mit einer Reihe von verschiedenen maßgeblichen Werten des Körpers beschäftigt. Diese Daten stammen von einer Untersuchung aus dem Zeitraum 2011 bis 2014 und wurden nun mit den entsprechenden Ergebnissen von 1988 bis 1994 verglichen", so die Erklärung. Dabei seien… [Weiterlesen]
  • Dieser Beitrag stammt aus folgender Quelle: n-tv.de/wirtschaft/Akademiker-…ener-article18332351.html
    Fachkräfte bekommen zum Teil mehr

    Ein Studium ist ein Garant dafür, dass man später ein Spitzeneinkommen bekommt? Das war einmal. Arbeitsmarktforscher relativieren diesen Grundsatz. Er gilt nur noch für bestimmte Branchen.

    Ein Uni-Abschluss und anschließend ein Job mit Topverdienst - diese Hoffnung bleibt für so manchen Akademiker ein Traum. In einigen Branchen müssen Hochschulabsolventen sogar hinnehmen, dass Facharbeiter an ihnen gehaltsmäßig vorbeiziehen.

    Das liege daran, dass die Bezahlung von Branche zu Branche sehr unterschiedlich sei, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer veröffentlichten Studie. So kämen etwa Hochschulabsolventen in der Tourismus-, Hotel- und Gaststättenbranche im Laufe ihres Berufslebens auf ein durchschnittliches Gesamteinkommen von 1,3 Millionen Euro. Dagegen verdiene eine betrieblich ausgebildete Fachkraft in der Informations- und Kommunikationstechnologie bis zur Rente 2,19 Millionen Euro, so der Arbeitsmarktforscher Heiko Stüber. Er hatte die Lebenseinkommen unterschiedlich qualifizierter Beschäftigter in 36 von 37 Berufsgruppen ausgewertet.

    Sein Ergebnis: Wer sich nach dem Abitur für ein Hochschulstudium entscheidet, sollte sich - sofern ihm der Verdienst wichtig ist - die Branche, für die ihn ein Studium qualifiziert, genau anschauen. Spitzeneinkommen erwarten etwa Ingenieure und andere Akademiker in… [Weiterlesen]