Good Mornings am Kabelzug

  • Good Mornings sind eine der schwersten Übungen im Fitnessstudio. Das ist mitunter der Grund, warum man sie nur sehr selten beobachten kann. Dennoch ist diese Übung sehr effektiv, wenn es darum geht, Rücken und Hintern zu trainieren.

    Zielmuskulatur dieser Übung sind die beiden Rückenstrecker (musculus erector spinae) und der große Gesäßmuskel (musculus gluteus maximus). Wird die Übung mit nahezu durchgestreckten Beinen absolviert, setzt man auch einen nicht unerheblichen Trainingsreiz für den Beinbizeps (musculus biceps femoris).

    Level
    Fortgeschritten
    Major Muscle
    Beinbeuger
    Secondary Muscle
    Rücken
    Main Joint
    Hüftgelenk
    Equipment
    Kraftgerät
    Ausführung
    Befestige eine Trizeps-/Bizepsstange am Karabiner des tiefen Blockes, greife die Stange im Obergriff mit ausgestreckten Armen und trete ca. einen Meter vom Kabelzugturm zurück. Positioniere deine Füße etwa hüftbreit auseinander, stelle dich aufrecht hin und richte deinen Blick in Richtung des Zugturmes. Deine Arme sind durchgestreckt in Richtung des tiefen Blocks, dein Bauch ist angespannt und dein unterer Rücken bildet eine leichtes Hohlkreuz.

    Jetzt beugst du den Oberkörper über das Hüftgelenk nach vorne ab und schiebst dabei deinen Po mit fast durchgestreckten Beinen nach hinten heraus. Dabei atmest du ein. Anschließend atmest du aus und führst den Po wieder nach vorne und den Oberkörper nach oben in seine Ausgangsposition.

    Wichtig ist, dass die komplette Bewegungsausführung nur über das Hüftgelenk gesteuert wird. Oberkörper und Beine bleiben in ihrer ursprünglichen Haltung. Insbesondere die leichte Hohlkreuzstellung des unteren Rückens ist unbedingt beizubehalten.
    Target Muscle
    Rückenstrecker - musculus erector spinae
    Großer Gesäßmuskel - musculus gluteus maximus
    Beinbizeps - musculus biceps femoris
    Plattsehnenmuskel – musculus semimembranosus
    Halbsehnenmuskel – musculus semitendinosus
    Secondary Muscle
    -
    Other Names
    Cable Good Mornings
    error correction
    Das größte Fehler- und damit Verletzungspotenzial birgt die Bewegung des Rückens. Eine Beugung des unteren Rückens und damit ein Verlassen der leichten Hohlkreuzstellung, kann zu ernsthaften Verletzungen in diesem Bereich führen und ist daher zu vermeiden. Achte darauf, dass dein unterer Rücken stets eine leichte Hohlkreuzstellung aufweist und dein Oberkörper völlig durchgestreckt ist. Am besten lässt du dich von einem Trainingspartner beobachten oder du fragst einen Trainer, ob er dich beobachten und ggf. korrigieren kann.

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