ESDU Bewertungssystems (Scoring System)

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  • Interpretation des ESDU Bewertungssystems (Scoring System)

    Jury

    Priorität/Gewichtung der Gesamtwertung

    Technik (Technique) 40% der Gesamtwertung

    Choreographie 30% der Gesamtwertung

    Level 15% der Gesamtwertung

    Gesamteindruck (Präsentation) 15% der Gesamtwertung
    Jury
    Bei jeder Routine(Choreographie) besteht die Jury aus 3 Wertungsrichtern. Diese Wertungsrichtersind bei der ESDU neutrale internationale Tanzexperten. Sie dürfen keineorganisatorische oder emotionale Bindung zu einer der teilnehmenden Tanzschulenhaben.
    JederWertungsrichter vergibt für die vier Bewertungskriterien, Technik,Choreographie, Level und Gesamteindruck - Punkte.
    Pro Kriterium wird mittels einer Skala von 1bis 10 bewertet.
    Die maximale Punkteanzahl pro Routine und Wertungsrichterbeträgt 40 Punkte.
    Die maximaleAnzahl von Punkten pro Routine beträgt 120 Punkte.

    Priorität/Gewichtungder Gesamtwertung
    DenBewertungskriterien werden verschiede Prioritäten/Gewichtungen zugestanden.
    • Technik: 40% der Gesamtwertung (maximal 48 Punkte/16 per Wertungsrichter)
    • Choreographie: 30% der Gesamtwertung (maximal 36 Punkte/12 per Wertungsrichter)
    • Level: 15% der Gesamtwertung (maximal 18 Punkte/6 per Wertungsrichter)
    • Gesamteindruck: 15% der Gesamtwertung (maximal 18 Punkte/6 per Wertungsrichter)


    Technik(Technique) 40% der Gesamtwertung

    Je nach dentechnischen Anforderungen der Routine – Disziplin (Es wird nicht näher daraufeingegangen, welche Disziplin welche technischen Anforderungen hat. Da müssenwir noch nachfragen)
    Musikinterpretation: Synchronität(Taktgefühl/Takttreue), Timing (harmonische Umsetzung) und Interpretation(Frequenzen und Dynamik)
    Es entscheidendie Spannung, die Körperhaltung (sichere Positionierung) und Qualitätder Bewegung während der Routine.
    Die Tänzer müssen während derRoutine die Kontrolle über die Geschwindigkeit, Richtung, Dynamik behalten und eine konstante,stabile Körperplatzierung behalten. Damit ist die Feinheit der graduellen, Stabilisierung und Positionierung exaktenGelenksanfangs- und Endposition bzw. die Variation der Schnelligkeit, Mobilitätund der Bewegungswege zu verstehen.
    Ausnutzung derBühne
    Bewusstsein fürden Abstand zwischen den Tänzern
    Komplexität undAnspruch der Formationen und Bewegungsmuster

    Choreographie 30%der Gesamtwertung
    Die Umsetzung vonOriginalchoreographien ist in allen Disziplinen erlaubt.
    Die Choreographiesollte für die Fähigkeiten und das Alter der Darsteller angemessen sein.
    Einzigartigkeitund Originalität der Ausführung
    Spannungsbogen (Unterhaltungswert - kreative Umsetzung & Originalität)
    Dramaturgie (ThematischeGeschlossenheit)
    Kostüm, Maske und Requisiten
    Musikschnitt
    InnovativeElemente
    Kreative Ausdrucksformund Transformation der choreographischen Idee
    Vielfältigkeit (Umfang und Dichte) Bsp. „Wie oft wird der gleiche Schrittverwendet“ „Wie viele Leerphasen gibt es“
    Harmonie (Übereinstimmung der Bewegungen und Elemente zur Musik bzw.sinnvolle Verbindung und Anknüpfung)
    Die volle undkreative Nutzung der Bühne


    Level 15% derGesamtwertung
    Es wird das Leistungsniveau bzw. die Schwierigkeitder Ausführung beurteilt. Das Leistungsniveau sollte dentechnischen Fähigkeiten der Tänzer entsprechen (Man macht nur das, was man auchkann). Das Niveau der Leistung wird durch die Schwierigkeit, der demonstriertenBewegungen, aller beteiligten Tänzer einer Routine bewertet. Die Vielfalt der gezeigtenStile, abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Disziplin ist ebenfallsein Bewertungskriterium.

    KriterienAuflistung:
    Komplexität undVielfalt der Bewegung (Biomechanik)
    StatischeBeweglichkeit bzw. Bewegungsamplitude
    DynamischeBeweglichkeit bzw. Bewegungsamplitude
    ArtistischeÜbungsreihe
    Hebefiguren undInteraktivität bzw. Interaktion
    Dynamische undstatische Kraftelemente

    Gesamteindruck(Präsentation) 15% derGesamtwertung
    Es wird dasNiveau der authentischen und hemmungslosen Darstellung einer
    Routine, imVerhältnis zu den Anforderungen der Disziplin und der präsentierten Geschichtebeurteilt

    Kriterien:
    Auftreten (Leichtigkeit,Sicherheit, Anspannung/Nervosität, Freude <-> Stress)
    Selbstbewusstsein(ununterbrochene Anzeige des Vertrauens in sich selbst, veranschaulicht durchGesichtsausdruck, Augenkontakt und Körperbewegung, Begeisterung und derLeidenschaft),
    Mimik/Körperspracheund Dramatik (Gestik, emotionale und intellektuelleEinfühlung, Leidenschaft/Ausdruck)
    IndividuelleEinstellung und Rollen Identifikation/Interpretation,
    Energie undHaltung,
    Verbindungsaufbaumit dem Publikum, das emotionale Reaktion erzeugt (Aufregung, Freude,Gelächter, Melancholie, Traurigkeit)

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