Fake or Real

Der Bodybuilder Connor Murphy zeigt ein paar Tricks, um auf Fotos noch muskulöser auszusehen, als in Wirklichkeit.


Wie irreführend können Trainingsfotos auf den Social Media Seiten sein!?

Als er Ende 2015 damit begann, sich in sozialen Netzwerken darzustellen, lernte er unendlich viele Tricks kennen, die dabei helfen sollten, muskulöser auszusehen. „Ich realisierte, dass es eine ganze Menge Dinge gibt, die Einfluss darauf nehmen, wie mein Körper aussieht“, sagte er. Inzwischen ist einer der erfolgreichsten "Fitness-Influencer".

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Connor Murphy:
Die Fitness-Industrie ist super-super-fake. Alle bearbeiten ihre Fotos mit Photoshop, alle lügen, dass sie keine aufputschenden Mittel nehmen, und solche Dinge! Die meisten würden ihre Fotos vor der Bearbeitung gar nicht zeigen, weil sie einfach nicht gut aussehen!

Die richtige Belichtung ist wichtig“, sagt er. „Sie kann den Unterschied ausmachen, ob man so aussieht, als würde man ab und zu trainieren, oder ob man wie ein professioneller Bodybuilder aussieht. Bei kontrastloser oder zu geringer Belichtung sind Muskelkonturen kaum erkennbar.

Murphy fand heraus, dass Muskeln und Oberkörper größer wirken, wenn man Fotos aus einem höherem Winkel macht. Murphy achtet auch darauf, seinen Blutdruck zu steigern, bevor er ein Foto macht. Auch ein leichter Ölfilm und der dadurch entstehende Glanz, lassen Muskel größer wirken.


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Connor Murphy:

Am besten sorgt ihr dafür, dass der obere Teil eures Körpers näher an der Kamera ist als die untere Hälfte. Eure Schultern sollten näher an der Kamera sein als eure Taille. Das lässt eure Schultern größer und die Taille schmaler wirken, als sie in Wirklichkeit sind. Wer seine Gesäßmuskulatur betonen möchte, sollte die unter Hälfte des Körpers nach vorne lehnen und leicht zur Seite drehen. Es hängt ganz davon ab, welches Körperteil man hervorheben möchte.

Auf alle Fälle ohne Haare, rasieren ist Pflicht! Haare decken die Muskeln ab. Auch ein wenig Bräune kann nicht schaden. Selbstbräuner sind für die Haut gesünder als endlose Sonnen- oser Solariumbäder.


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Connor Murphy:

Beim Bodybuilder lässt die Bräunung die Schatten etwas dunkler aussehen, insbesonders bei externer Belichtung. Das ist der Grund, warum Bodybilder, die auf der Bühne stehen, gebräunt sein müssen, denn wenn man von so hellen Scheinwerfern beleuchtet wird und selbst keinen dunkleren Teint besitzt, sieht man schnell weichgespült aus.


Ehrlichkeit und Transparenz gibt es leider in der Fitnessbranche nicht! Murphy ist nicht der einzige Influencer, der seiner Branche vorwirft, unrealistische Standards für Follower zu setzen.


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Connor Murphy:

Wenn Menschen online nicht ehrlich darüber sprechen, ob sie sich Schönheitsoperationen unterziehen, ob sie aufputschende Mittel nehmen oder ob sie ihre Bilder stark bearbeiten, weckt das bei den Followern unrealistische Erwartungen an den eigenen Körper.


Was haltet ihr von der Schummlerei und der übertriebenen Selbstdarstellung in unserer Branche? Schreibt in den Kommentaren eure Meinung.


Hier noch das Video von Connor: